Rudolf Friess
Rudolf Friess
Oberforstmeister i.R
∗ 22.4.1881 † 4.9.1965
Aufgewachsen auf einem Forsthof war er von Kindesbeinen an mit der Jagd und Jagdhunden vertraut. Er wirkte in seinem Leben in vielen verschieden Revieren und jagte mit unterschiedlichen Hunderassen. Besondere Verdienste erwarb er sich um den Deutschen Wachtelhund und war dort lange für den Verein tätig. In diesem Zusammenhang wird er gern der "Wachtelvater" genannt und es ist sicher ihm zu verdanken, dass die Rasse nach ersten zaghaften Anfängen um 1900 und Vereinsgründung 1903 nicht wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist, sondern stetig Aufschwung genommen hat. Ebenfalls war er an der Entstehung des Deutschen Jagdterrier beteiligt und bemühte sich um den Bayrischen Gebirgsschweisshund.
Zu Lebzeiten war er bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen in der Jagdpresse, wo er das Kürzel R.F. verwendetet. Ebenso veröffentlichte er mehrere Bücher, u.a. 1921 das Standardwerk "Der Deutsche Wachtelhund". Es ist erstaunlich, dass er neben Jagd und Hunden, sowie Vereinsarbeit, dafür Zeit gefunden hat.
